Literaturtradition Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt gibt es zahlreiche Initiativen zur Vermittlung des literarischen Erbes – sei es bezogen auf einen einzelnen Autor/ eine einzelne Autorin, sei es in Bezug auf eine Epoche oder auch eine Region. Für die Texte zeichnen die Akteure verantwortlich.

Vereine/ Gesellschaften

Autoren- und Literaturkreis „ Wilhelm Müller“

Der Kreis wurde 1979 gegründet und trägt seit 1994 den Namen des Dessauer Dichters und Bibliothekars Wilhelm Müller.

Mit der Verleihung des Ehrentitels „Wilhelm Müller“ würdigte die Stadt Dessau die literarischen Texte der Schreibenden und das wirksame öffentliche Auftreten in Lesungen und mit Programmen.

Neben der Herausgabe von Einzelveröffentlichungen sind die Autoren und Autorinnen in regionalen und bundesweiten Anthologien sowie in Literaturzeitschriften vertreten.Prosa und Lyrik sind ebenfalls in den herausgegebenen Anthologien veröffentlicht:

Langsam wachsen wir uns frei“, 1999
„Süchtig nach blauem Mohn“, 2005
träum dich zurück ins fliehende Wort“, Leipzig: Engelsdorfer Verlag 2010
„wenn es morgen wird lass es regnen“, Leipzig: Engelsdorfer Verlag 2015

Der Autoren- und Literaturkreis bringt sich durch Lesungen, Schreibwerkstätten und der Gestaltung von Veranstaltungen und Ausstellungen in das kulturelle Leben der Stadt Dessau – Roßlau ein.
Einzelne Autoren sind im Friedrich - Boedecker- Kreis, dem Pelikan e. V. und der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik landes- und bundesweit literarisch aktiv.

Die Pflege des literarischen Erbes und die Vermittlung von Welt- und Gegenwartsliteratur ist die zweite Säule der Arbeit des Autoren- und Literaturkreises.
Dem Andenken Wilhelm Müllers fühlen sich die Autoren besonders verpflichtet. Hervorzuheben sind Benefizveranstaltungen zur Erhaltung der Grabplatte Wilhelm Müllers, die Präsentation von Gedanken und Texten von Wilhelm Müller in städtischen Veranstaltungen. In öffentlichen Auftritten in Bibliotheken, Buchhandlungen, Einrichtungen, in Schulklassen, in Gruppen und Vereinen bringen die Autoren und Autorinnen ihre literarischen Programme einem breiten Publikum nahe, u.a.:

  • „und wollt ihr träumen einen leichten Traum / So denkt an Mühlenrad und Wasserschaum“ Gedanken und Texte zu Wilhelm Müller;
  • Schiller einmal anders“- zum 200. Todestag von Friedrich Schiller;   
  • „Über den Feldern“ - im Gedenken an den Ausbruch des 1. Weltkrieges
  • „Eva Strittmatter“ - ein Leseprogramm
Kontakt

Axel Peine
Alt Dellnau 15
06842 Dessau – Roßlau

Das Gleimhaus Halberstadt ist seit dem Jahr 2005 vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt (jetzt: Staatskanzlei / Ministerium für Kultur) mit der Aufgabe betraut, die zahlreichen Aktivitäten zum literarischen Erbe in Sachsen-Anhalt zu koordinieren und gemeinsam zu präsentieren.

Gleimhaus
Domplatz 31
38820 Halberstadt

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GLEIMHAUS– Museum der deutschen Aufklärung      Das Projekt wird gefördert von   Land Sachsen-Anhalt