Literaturtradition Sachsen-Anhalt

Sie sehen hier die alphabetische Liste von Autorinnen und Autoren (nicht mehr lebend), für die ein Bezug zum heutigen Gebiet von Sachsen-Anhalt nachgewiesen ist. Eingerichtet ist eine Volltextsuche. Im Ergebnis finden zu jedem Autor/ jeder Autorin die Lebensdaten, eine Kurzbeschreibung, die Hinweise zu Orten im heutigen Sachsen-Anhalt, ausgewählte wichtige Werke sowie die Nummer in der Gemeinsamen Normdatei (GND).

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Eichendorff, Joseph von (10.03.1788 - 26.11.1857)

Person
Geboren: 10.03.1788 in Ratibor/Polen
Gestorben: 26.11.1857 in Neisse
Lyriker, Erzähler und Übersetzer literaturhistorischer Schriften, bedeutendster Dichter der Hochromantik; Jurastudium in Halle, Heidelberg, Berlin und Wien, anschließend Tätigkeit als Jurist im preußischen Staatsdienst, ab 1841 Geheimer Regierungsrat in Berlin
Orte
Halle
studierte von 1805 bis 1807 Jura in Halle; besichtigte 1805 die Burgruine Giebichtenstein, was im Gedicht „Bei Halle“ reflektiert wird
Ballenstedt
begann am 11. September 1805 gemeinsam mit seinem Bruder Wilhelm in Ballenstadt eine Fußreise durch den Harz, die er in einem Reisetagebuch dokumentierte
Gernrode
legte auf dem Weg in das Selketal eine Rast auf dem „Stubenberg“ bei Gernrode ein
Haferfeld
passierte auf dem Weg zum Selketal das Vorwerk Haferfeld
Sternhaus
kam auf dem Weg zum Selketal auch am Forsthaus Sternhaus vorbei
Mägdesprung
besichtigte die Ruinen der Heinrichsburg bei Mägdesprung, anschließend führte der Weg über den Stahlhammer und Drahtzug zur Viktorshöhe
Bad Suderode
übernachtete auf dem Weg Richtung Bodetal in Bad Suderode
Thale
besichtigte die Rosstrappe bei Thale
Blankenburg
kam auf dem Weg nach Elbingerode durch Blankenburg, vermutlich auch am Kloster Michaelstein entlang
Elbingerode
übernachtete in Elbingerode
Rübeland
besichtigte die Baumannshöhle und die heute nicht mehr zugängliche Bielshöhle in Rübeland, von dort aus machte er sich auf den Weg in Richtung Brocken
Drei Annen Hohne
rastete auf dem „gräflich stolbergischen Meyerhof“ (heute: Hohnehof) nahe der Ortschaft Drei Annen Hohne
Brocken
bestieg über den Glashüttenweg und vermutlich über Heinrichhöhe den Brocken
Ilsenburg
wanderte vom Brocken kommend durch das Ilsetal nach Ilsenburg
Köthen
zog sich 1849 zu Verwandten nach Köthen zurück; lebte von Mai bis Oktober 1855 in der Bernburger Straße 1
Werke
Das Marmorbild, 1819
Aus dem Leben eines Taugenichts, 1826
Dichter und ihre Gesellen, 1834
Die Freier, Lustspiel, 1837
GND-NR.
118529390

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Das Gleimhaus Halberstadt ist seit dem Jahr 2005 vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt (jetzt: Staatskanzlei / Ministerium für Kultur) mit der Aufgabe betraut, die zahlreichen Aktivitäten zum literarischen Erbe in Sachsen-Anhalt zu koordinieren und gemeinsam zu präsentieren.

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