Literaturtradition Sachsen-Anhalt

Sie sehen hier die alphabetische Liste von Autorinnen und Autoren (nicht mehr lebend), für die ein Bezug zum heutigen Gebiet von Sachsen-Anhalt nachgewiesen ist. Eingerichtet ist eine Volltextsuche. Im Ergebnis finden zu jedem Autor/ jeder Autorin die Lebensdaten, eine Kurzbeschreibung, die Hinweise zu Orten im heutigen Sachsen-Anhalt, ausgewählte wichtige Werke sowie die Nummer in der Gemeinsamen Normdatei (GND).

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von Repgow, Eike (um 1180 - nach 1233)

Person
Geboren: um 1180 in Reppichau
Gestorben: nach 1233 in unbekannt
Chronist, Rechtskundiger; Verfasser des „Sachsenspiegels“, des bedeutendsten deutschen Rechtsbuches des Mittelalters; urkundlich erwähnt zwischen 1209 und 1233
Orte
Reppichau
wurde vermutlich um 1180 in Reppichau bei Köthen geboren
Halberstadt
besuchte vermutlich die Halberstädter Domschule
Magdeburg
vermutlich besuchte er in Magdeburg (oder Halberstadt) die Domschule; wird zudem im Zusammenhang mit dem Kloster Berge in einer Schenkunsurkunde von 1233 erwähnt
Burg Falkenstein
schrieb um 1220 im Auftrag des Grafen Hoyer II. von Falkenstein das sächsische Gewohnheitsrecht nieder, worauf die Verse „Nun danket allgemene/deme van Valkenstene“ hinweisen; der Legende nach soll er den „Sachsenspiegel“ auf der Burg vollendet haben
Werke
Der Sachsenspiegel, um 1220
GND-NR.
118529501

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Das Gleimhaus Halberstadt ist seit dem Jahr 2005 vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt (jetzt: Staatskanzlei / Ministerium für Kultur) mit der Aufgabe betraut, die zahlreichen Aktivitäten zum literarischen Erbe in Sachsen-Anhalt zu koordinieren und gemeinsam zu präsentieren.

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