Literaturtradition Sachsen-Anhalt

Sie sehen hier die alphabetische Liste von Autorinnen und Autoren (nicht mehr lebend), für die ein Bezug zum heutigen Gebiet von Sachsen-Anhalt nachgewiesen ist. Eingerichtet ist eine Volltextsuche. Im Ergebnis finden zu jedem Autor/ jeder Autorin die Lebensdaten, eine Kurzbeschreibung, die Hinweise zu Orten im heutigen Sachsen-Anhalt, ausgewählte wichtige Werke sowie die Nummer in der Gemeinsamen Normdatei (GND).

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Novalis, (02.05.1772 - 25.03.1801)

Person
Geboren: 02.05.1772 in Wiederstedt
Gestorben: 25.03.1801 in Weißenfels
eigentlich Georg Philipp Friedrich von Hardenberg; Dichter, Essayist und Philosoph der Romantik; studierte Jura und Berkwerkskunde; prägte durch das Romanfragment „Heinrich von Ofterdingen“ die „blaue Blume“ zum Symbol der romantischen Poesie; befreundet mit Friedrich Schlegel, Ludwig Tieck und Friedrich Schiller
Orte
Wiederstedt
wurde 1772 auf dem Familiengut Oberwiederstedt bei Hettstedt geboren und verbrachte hier bis 1785 seine Kindheit
Eisleben
besuchte von 1788 bis 1790 das Gymnasium in Eisleben
Wittenberg
studierte ab 1793 an der Wittenberger Universität und legte hier ein Jahr später sein Juraexamen ab
Wörlitz
besuchte Wörlitz im April 1793
Wernigerode
besuchte 1793 seine Tanten in Wernigerode
Ilsenburg
besichtigte 1793 die Eisenwerke in Ilsenburg
Stolberg
traf sich Ende September 1795 mit Friedrich Leopold von Stolberg
Halle
besichtigte im Sommer 1799 gemeinsam mit Ludwig Tieck Anwesen und Landschaftsgarten J.F. Reichardts in Giebichenstein
Weißenfels
arbeitete ab dem Frühjahr 1796 bis zum Folgejahr im Salinenamt in Weißenfels; kehrte 1799 zurück und war bis zu seinem Tod 1801 als Schriftsteller und Mitarbeiter der Salinendirektion in Weißenfels tätig
Werke
Hymnen an die Nacht, 1797/1799
Die Lehrlinge zu Sais, hrsg. 1802
Heinrich von Ofterdingen, hrsg. 1802
Die Christenheit oder Europa, 1799
GND-NR.
188588893

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Das Gleimhaus Halberstadt ist seit dem Jahr 2005 vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt (jetzt: Staatskanzlei / Ministerium für Kultur) mit der Aufgabe betraut, die zahlreichen Aktivitäten zum literarischen Erbe in Sachsen-Anhalt zu koordinieren und gemeinsam zu präsentieren.

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